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Kameradatenblätter
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04.10.12 15:47
sepplbauer 

BZF-Master

04.10.12 15:47
sepplbauer 

BZF-Master

Kameradatenblätter

Hallo Leute,

hab da mal ne Frage:
Wie verwaltet ihr eure Sammlung?
Habt ihr eine Software, oder per Hand, oder gar nicht?
Ich habe so Excel Datenblätter selbst entworfen (Muster liegt bei).
Dabei habe ich aber das Problem, dass die Datenmenge mit eingefügten Fotos im Laufe der Zeit zu groß wird. Hat jemand eine bessere Lösung?

Grüße Markus

PS: Die Preise aus meinen Tabellenblatt habe ich bewusst gelöscht um unnötige Diskussionen zu vermeiden.

Zuletzt bearbeitet am 04.10.12 15:50

Datei-Anhänge
519.jpg 519.jpg (231x)

Mime-Type: image/jpeg, 366 kB


Hinweise:
---> Urheberrechte 1: Keine Scans von Prospekten, Bedienungsanleitungen oder Buch/Zeitschriften-Artikeln hochladen.
---> Urheberrechte 2: Nur selbst aufgenommene Photos hochladen. Keine Fotos auf und in fremden Grundstücken.
---> Urheberrechte 3: Textpassagen von fremden Quellen vermeiden, höchstens einige Zeilen mit genauer Quellenangabe.
---> Der Zähler der Vorschaubilder zeigt NICHT die echte Zugriffzahl, die Bild-Anklicke direkt im Text werden nicht gewertet


04.10.12 17:11
Rainer 

Administrator

04.10.12 17:11
Rainer 

Administrator

Re: Kameradatenblätter

Hallo Markus,

Du sprichst da ein wirkliches Problem an. Sicher gibt es diverse richtige Vorgehensweisen. Ich will Dir gerne meine persönlichen Erfahrungen darlegen:

So um 1970 habe ich bewusst angefangen, Kameras, usw. Das ging zuerst mit einem kleinen Karteikasten Der konnte aber pro Geräte zuwenig Daten aufnehmen. Also stieg ich auf einen DinA5 Ringordner mit Rechen-Karo-Blättern um. Obwohl es heute (nach über 40 Jahren) kaum noch die Ringordnerblätter gibt, steht eines fest: DIESE PAPIERDATEI EXISTIERT NOCH !!!

Warum ich das so hervorhebe? Nun, weil ich zwischenzeitlich folgende EDV-Dateien aufgebaut habe:

1) Für One Board PC KIM 1 in Maschinensprache eine Datei auf Tonband (300 Baud). VERLOREN GEGANGEN als der Mini-PC out war.

2) Für Ohio Scientific Mini-PC die Datei im BASIC neu aufgebaut. War schon komfortabel, man konnte auch drucken. VERLOREN GEGANGEN wegen Inkompatibilität zum Nachfolge Modell.

3) Für Commodore VC 20 eine BASIC-Datei aufgebaut. Daten konnten gerettet werden für das Nachfolgemodell.

4) Für Commodore C64 konnten Daten weiter verwendet werden.

5) Nach Umstieg auf Commodore C128 konnten Daten weiter genutzt werden. Trotzdem Neuaufbau wegen Umstieg auf dBASEIII.

6) Nach Umstieg auf IBM PC Neuaufbau der dBASE-Datei wegen Inkompatibilität mit dBASE auf dem C128.

7) Windows-Zeitalter. Eine Software konnten auf ACESS konvertieren.

8) Bei Neukauf eines weiteres PCs ist die Datei auf der alten Festplatte in den Schrott gewandert. Die Sicherheitskopie war defekt.

9) Neuaufbau mit Excel. Aber durch die diversen Neuaufbauten sind doch Detaildaten verloren.

10) Bei einem Umzug ist eine Sicherheits-Festplatte verloren gegangen.

10) Nur die alte Papier-Datei hat die Jahrzehnte unbeschadet überstanden, allerdings war die Datentiefe doch etwas geringer.


Es lebe also die wahre Papier-Datei!


Grüße von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

05.10.12 07:23
sepplbauer 

BZF-Master

05.10.12 07:23
sepplbauer 

BZF-Master

Re: Kameradatenblätter

Hallo Rainer,

Dein Werdegang ist ja wirklich beeindruckend. Ich hatte es da etwas leichter. Habe auch mit Zettel im Ordner begonnen, bin aber dann gleich auf Excel umgestiegen und am Win PC geblieben. Hatte auch keine Probleme mit PC Wechsel und Sicherungen. Nur jetzt habe ich das Problem, dass in Excel die Datenmengen (mit Fotos) zu groß werden, da das alles in einer Datei ist. Gut wäre eine Datenbanklösung, wo ich aber miene Excel Daten übernehmen kann.
Wie gefällt dir mein Datenblatt? Fehlen deiner Meinung nach Angaben, oder würdest du was anders machen?
Ich könnte auch anbieten einen täglichen Newsletter, d.H. jeden Tag ein Blatt hier einzustellen - zur Info.

mfg

Markus

05.10.12 08:01
Rainer 

Administrator

05.10.12 08:01
Rainer 

Administrator

Re: Kameradatenblätter

Hallo Markus,

ich habe für Dich im Themen-Oberbereich "Anderes" ein Unterforum erstellt: "Sepplbauer's Datenblätter". Dort kannst Du als einziger Nutzer Deine Datenblätter vorstellen. Nutzer können auf Deine Beiträge aber antworten.

Am Besten wäre es, wenn Du in einem Einführungsbeitrag etwas zur Legende sagen könntest (Zustand, Zustand Preise). Ich setzte den Beitrag dann so, dass er immer als erster Beitrag zu sehen ist.

Bedenke bitte, dass das Forum die Beiträge nach Eingangsdatum sortiert, nicht nach dem "Betreff"-Text.

Das Unterforum kann auch an einen besser Ort im Forum verschoben werden.

http://www.blende-und-zeit.sirutor-und-c...rd.php?board=50



Grüße von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

02.03.14 22:04
Laufboden 

BZF-Master

02.03.14 22:04
Laufboden 

BZF-Master

Dokumentation heute - Re: Kameradatenblätter

Rainer:
Hallo Markus,

Du sprichst da ein wirkliches Problem an. Sicher gibt es diverse richtige Vorgehensweisen. Ich will Dir gerne meine persönlichen Erfahrungen darlegen:

So um 1970 habe ich bewusst angefangen, Kameras, usw. Das ging zuerst mit einem kleinen Karteikasten Der konnte aber pro Geräte zuwenig Daten aufnehmen. Also stieg ich auf einen DinA5 Ringordner mit Rechen-Karo-Blättern um. Obwohl es heute (nach über 40 Jahren) kaum noch die Ringordnerblätter gibt, steht eines fest: DIESE PAPIERDATEI EXISTIERT NOCH !!!

Warum ich das so hervorhebe? Nun, weil ich zwischenzeitlich folgende EDV-Dateien aufgebaut habe:

1) Für One Board PC KIM 1 in Maschinensprache eine Datei auf Tonband (300 Baud). VERLOREN GEGANGEN als der Mini-PC out war.
..
10) Nur die alte Papier-Datei hat die Jahrzehnte unbeschadet überstanden, allerdings war die Datentiefe doch etwas geringer.

Es lebe also die wahre Papier-Datei!

Grüße von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

Als ehemaliger Systemprogrammierer kann ich nur sagen, daß es leider oft genug so ist.
Auch wenn die Probleme für Laien etwas anders sind als für Experten.
Software? Lauter Eintagsfliegen!
Programmiersprachen? Alle 5-10 Jahre wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Die alten Sprachen verschwinden. 7 Sprachen nacheinander während meines Berufslebens. Manches war Immer wieder neu zu programmieren, obwohl sich nichts verändert hatte. Zusammen mit Übertragungsprogrammen.

Betriebssysteme? Kaum dauerhafter. 8 unterschiedliche Systeme in einem Berufsleben. Zuletzt XP und Linux. Immer wieder wesentlich andere Versionen. und Applikationen.

Rechner? Unmittelbar nach dem Kauf veraltet.

Speichermedien? Wer kann noch eine 30 Jahre 8"-Floppy lesen? Ein Magnetband von 1990? Lochkarten? Lochstreifen? ...
Würde sowieso erstmal nichts nutzen - die alten Programme laufen auf keinem neuen Rechner.

Ob Kran- oder Flugzeugbauer - Hersteller müssen teils 75 Jahre lang die Fehlerfreiheit der Konstruktion ihrer Produkte vor Gericht nachweisen.
Spätestens für veraltete Rechner pflegt aber niemand mehr z.B. CAD-Programme. Alte Datenbestände müssen immer alle paar Jahre nicht nur umkopiert werden, viel schlimmer - an neue Software angepasst. Gerichtsfest ist das Ergebnis nicht.

Wie sieht es für Normalverbraucher aus?
MS verlangt für jedes neue System neue Zertifizierung aller Hardwaregeräte. Teuer für die Hersteller. Unterbleibt für alles, was kein Marktrenner mehr ist.
Linux bietet oft für brandneue Schnittstellen noch keine Unterstützung, aber solange irgend möglich für alte. Mein Scanner wurde seit XP nicht unterstützt, in Linux läuft er noch immer.
Irgendwann kaufte mein Arbeitgeber keinen teuren Update für mein Dok.-system in XP mehr. Mir bleiben nur wertlose Daten und Ausdrucke auf Papier. Zehn Jahre später konnte ich meine Daten weitgehend auf ein Linux-Format übertragen.

Linux ist heute nicht mehr nennenswert unbequemer als andere Systeme.
Wer sicher ist, jederzeit genügend Arbeitszeit für Anpassungen und Geld für Updates aufbringen zu können, ist immer noch weniger vor Überraschungen sicher als einer, der gleich Linux verwendet.

Jeder mag sich seinen eigenen Reim darauf machen.
(Erfahrungsgemäß siegt die vordergründige Bequemlichkeit).

Aber Historiker werden es noch schwerer haben, von unserer Zeit brauchbare Spuren vorzufinden.
Historische Recherchen über das frühe 20.Jahrhundert waren oft schon schwieriger als solche im 18. und 19.
Zuviel Papier. Zuviele Bilder. Alles nichts mehr wert und weggeworfen.
Es wird heute eher noch deutlich schlimmer.
Selbst die Bilddokumentation unserer Zeit dürfte schwieriger werden als die des Mittelalters :-)
Gespeicherte Bits verschwinden, ohne Spuren zu hinterlassen.

02.03.14 22:57
Rainer 

Administrator

02.03.14 22:57
Rainer 

Administrator

Re: Kameradatenblätter

Hallo Laufboden,

leider habe ich schlechte Erfahrungen mit Linux gemacht: 2009 schaffte ich mir ein Eee Pc von Asus an. Die vorinstallierte Software lief auf dem kleinen Laptop schnell und hervoragend und stabil. Die Benutzer-Oberfläche bestens. Als es aber darum ging, weitere Software aus dem Asus-Server zu installiren, lief das völlig aus dem Ruder. Es wurde ja beworben, dass auch Linux-Dummys (wie ich) gut aus dieser Umgebung leicht neue Software zufügen könnten. Das klappte garnicht. Das System verweigerte komplette Installationen , brach ab, erzeugte nicht startbare Programme, meldete Dutzende Fehlermeldungen, erzwang System-Neuinstallatione.

Es endete mit Handlungsanweisungen vom Asus Support mit 8 Seiten Email-Umfang, die aber auch nicht halfen. Rechner zurückggeben und kleinlaut wieder zu einem Windows XP Laptop zurückgekehrt. Bin für Linux zu dummelich....

Ich will mein altes DOS dBASE lII mit Clipper Compiler wieder haben und die Tom Rettig Tools.






Grüße von Haus zu Haus
Rainer (Forumbetreiber)

03.03.14 13:49
Willi 

BZF-Master

03.03.14 13:49
Willi 

BZF-Master

Re: Dokumentation heute

Hallo Laufboden!

Laufboden:
Als ehemaliger Systemprogrammierer kann ich nur sagen, daß es leider oft genug so ist.
Auch wenn die Probleme für Laien etwas anders sind als für Experten.
Software? Lauter Eintagsfliegen!
Programmiersprachen? Alle 5-10 Jahre wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben. Die alten Sprachen verschwinden. 7 Sprachen nacheinander während meines Berufslebens. Manches war Immer wieder neu zu programmieren, obwohl sich nichts verändert hatte. Zusammen mit Übertragungsprogrammen.

Betriebssysteme? Kaum dauerhafter. 8 unterschiedliche Systeme in einem Berufsleben. Zuletzt XP und Linux. Immer wieder wesentlich andere Versionen. und Applikationen.

Speichermedien? Wer kann noch eine 30 Jahre 8"-Floppy lesen? Ein Magnetband von 1990? Lochkarten? Lochstreifen? ...
Würde sowieso erstmal nichts nutzen - die alten Programme laufen auf keinem neuen Rechner.

Aber Historiker werden es noch schwerer haben, von unserer Zeit brauchbare Spuren vorzufinden.
Historische Recherchen über das frühe 20.Jahrhundert waren oft schon schwieriger als solche im 18. und 19.
Zuviel Papier. Zuviele Bilder. Alles nichts mehr wert und weggeworfen.
Es wird heute eher noch deutlich schlimmer.
Selbst die Bilddokumentation unserer Zeit dürfte schwieriger werden als die des Mittelalters :-)
Gespeicherte Bits verschwinden, ohne Spuren zu hinterlassen.

Das Thema haben wir hier im Forum schon vor 5 Jahren (!!!) ausführlich behandelt - und es ist aktuell wie damals!
http://www.blende-und-zeit.sirutor-und-c...5&thread=18

Bei mir stehen inzwischen drei alte Rechner mit der damaligen Software betriebsbereit im Keller - IBM 386 / 25 Mhz Bj. 1993 mit Floppy 5 1/4", 3,5" und Win 3.1; Pentium mit ZIP-Drive und Win 95 und ein Win 2000 Rechner mit SCSI II Anschluß für Syquest um alles alte lesen zu können. Zudem wurden alle alten Medien schon mehrfach auf CDs umkopiert und in letzter Zeit wieder auf DVDs. Nur für meine Uralt Mac-Datenträger hab ich keine Harware mehr, aber hier hilft oft das Anhängen einer Dateiendung um z.B. alte Photoshop Files öffnen zu können.
Nur wenn man das einmal nicht mehr macht wird der Rechner einfach schreiben: Datei nicht lesbar, wählen sie ein geeignetes Programm aus ! DANKE

Von Zeitdokumenten unseres Jahrhunderts lasse ich zumindest teilweise Bilder auf Photopapier ausbelichten und lege sie wie meine Großeltern in eine alte Schuhschachtel.


Liebe Grüße
Willi

Zuletzt bearbeitet am 03.03.14 13:50

12.07.17 23:38
Sammelott 

BZF-Master

12.07.17 23:38
Sammelott 

BZF-Master

Re: Kameradatenblätter

sepplbauer:
Hallo Leute,

hab da mal ne Frage:
Wie verwaltet ihr eure Sammlung?
Habt ihr eine Software, oder per Hand, oder gar nicht?
Ich habe so Excel Datenblätter selbst entworfen (Muster liegt bei).
Dabei habe ich aber das Problem, dass die Datenmenge mit eingefügten Fotos im Laufe der Zeit zu groß wird. Hat jemand eine bessere Lösung?

Grüße Markus

PS: Die Preise aus meinen Tabellenblatt habe ich bewusst gelöscht um unnötige Diskussionen zu vermeiden.

Hallo zusammen,
ich weiß, ist schon älter die Frage-hab sie aber gerade eben zufällig gefunden.
Ich benutze dafür eine sehr günstig zu erwerbende Software für windows.
Hier mal 2 Bildschirmfotos:



Wird von mir auf externer Festplatte als Sicherungskopie gespeichert und bei jeder Neuaufnahme aktuallisiert.
verwaltende Grüße-OTTI

Zuletzt bearbeitet am 12.07.17 23:50

Datei-Anhänge
Unbenannt.jpg Unbenannt.jpg (4x)

Mime-Type: image/jpeg, 385 kB

Unbenannt1.png Unbenannt1.png (4x)

Mime-Type: image/png, 914 kB

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