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[iIa] Kodak Pocket Instamatic 60
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17.07.17 13:20
Tengor 

BZF-Nutzer Stufe 2

17.07.17 13:20
Tengor 

BZF-Nutzer Stufe 2

[ iIa ] Kodak Pocket Instamatic 60

Liebe Foristen,
die Instamatic 60 kam 1972 auf den Markt. Sie ist mit einem Vierlinser vom Tessar-Typ, Kodak Ektar, von 27mm Brennweite bei einer Lichtstärke von 2.7 ausgestattet. Die rautenförmige Blende und der Verschluß (10sec bis 1/250stel sec) werden vollautomatisch gesteuert. Die Entfernung wird über einen gekuppelten Mischbild-Entfernungsmesser von neunzig Zentimetern bis unendlich eingestellt. Zur weiteren Ausstattung gehört ein Leuchtrahmensucher mit Parallaxenmarken, in den auch Warnungen wie "Use Bulb" oder "Flash or Time" eingespiegelt sind, Batterie-Testknopf, Stativgewinde aus Kunststoff am extremen Ende der Gehäuseunterseite, Auslöser mit Drahtauslösergewinde und Arretierung gegen unbeabsichtigtes Auslösen sowie die pocket-übliche Handschlaufe. Für Blitzaufnahmen ist ein Blitzwürfelanschluß vorhanden. Sie bringt leer 235 Gramm auf die Waage und ist 150x59x27 Millimeter groß, die etwas überstehenden Teile wie Auslöser und Handschlaufen-Öse nicht mitgerechnet.
Die Batterie war eine kameraspezifische "K-Size" Blockbatterie, in der mehrere Knopfzellen zusammengebaut waren. Wer eine solche hat, behalte sie zum neu Befüllen, es gibt sie nicht mehr zu kaufen.


Zum Weihnachtsgeschäft 1973 kam übrigens eine "Deluxe" Version ganz in schwarz heraus. Merkwürdiger Zeitgeschmack.


Der Verschluß mit dem edlen Ektar Objektiv sitzt hinter einer Schutzscheibe. Die CDS-Zelle erhält je nach Blendeneinstellung mehr oder weniger Licht über eine längliche Art Pupille, ähnlich einem Katzenauge. Der Abstand des Ausblicks des Meßsuchers zur Suchermitte beträgt nur ca. 20 Millimeter (Canon 110ED ca. 34mm), was ein gewisses Licht darauf wirft, für wie notwendig die Konstrukteure bei der kurzen Brennweite in Wirklichkeit eine genaue Entfernungsmessung hielten.


Feldsee im Schwarzwald 27.8.1983, Bilddatei leicht geschärft.


Ausschnitt aus dem obigen Bild. Bei eine Bildgröße von insgesamt 2000x1500 Pixel wäre dieser Ausschnitt 1:1 wiedergegeben.

Der Naßscan mit einem Epson V700 bei ca. 2300 dpi kann die volle Schärfe auf dem Negativ nicht ganz wiedergeben. Ferner ergaben sich Probleme durch die starke Wölbung der Negativstreifen, sodaß statt der Kami2001 Montageflüssigkeit schließlich Baby-Öl zum Einsatz kam, das klebt besser. Auch hier mussten an den Negativen, die am Ende der Filmstreifen gelegen waren, manchmal neue Luftblasen herausgestrichen und der Scan wiederholt werden.

Zuletzt bearbeitet am 18.07.17 10:47

Datei-Anhänge
Film157-14_960.jpg Film157-14_960.jpg

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DSCN5966.JPG DSCN5966.JPG

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DSCN5967.JPG DSCN5967.JPG

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Film157-14-Ausschnitt.jpg Film157-14-Ausschnitt.jpg

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Hinweise:
---> Urheberrechte 1: Keine Scans von Prospekten, Bedienungsanleitungen oder Buch/Zeitschriften-Artikeln hochladen.
---> Urheberrechte 2: Nur selbst aufgenommene Photos hochladen. Keine Fotos auf und in fremden Grundstücken.
---> Der Zähler der Vorschaubilder zeigt NICHT die echte Zugriffzahl, die Bild-Anklicke direkt im Text werden nicht gewertet


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