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[iIa + iIa] Minolta Dynax 4 mit AF28-100
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30.11.17 19:02
Laufboden 

BZF-Master

30.11.17 19:02
Laufboden 

BZF-Master

[ iIa + iIa ] Minolta Dynax 4 mit AF28-100

Hallo miteinander,

wenn jetzt gerade SR's aus der untersten Schublade gefragt sind - die belegt konkurrenzlos meine Minolta Dynax 4.
Meine erste SR war eine Minolta SR-T Super, sie war immer super, und ich habe den Kauf erst bedauert, als Minolta alle klassischen Minoltafotografen durch ihren Bajonettwechsel vergrault hatte. Zu der Zeit wollte ich gerade mein System ausbauen und ein bißchen mehr in die Fotografie einsteigen. Diese Ambitionen hat Minolta jäh gestoppt, in ein totes System wollte ich nicht investieren, und ein komplett neues war mir zu teuer, besonders, weil nach diesem Vertrauensbruch mein Vertrauen in die Seriosität und Kontinuität großer japanischer Firmen sowieso beschädigt war.
Wenn ich mal richtig auf den Putz hauen darf : Minolta hat damit einen zweiten Ansel Adams verhindert
(Naja, ganz so schlimm war's dann doch wieder nicht .. )
Vor dem Bajonettwechsel bot Minolta Kameras bis zum semiprofessionellen und in Spezialbereichen professionellen Einsatz, nachher hat die Firma nie mehr etwas rechtes auf den Markt gebracht.

Eigentlich hatte mich die gar nicht interessiert - sie war nur die "Zugabe" in der Bucht zu einer Plattenkamera. Mag gut sein, daß der Verkäufer das anders gesehen hatte.
Auf Bildern sieht so eine Dynax recht passabel aus.
Doch als ich sie dann in Händen hielt, freute mich wieder mal richtig, daß ich Minolta nach der SR-T Super (= SR-T 303) fluchtartig verlassen habe.
Ich sah billiges Plastik, fühlte billiges Plastik und dachte automatisch an billiges asiatisches Spielzeug fabriziert von billigen Arbeitskräften (siehe auch Bild 5. Zwar werden ich China viele Qualitätsartikel hergestellt, aber eben auch anderes. China ist eben derzeit immer noch vor allem billige Werkbank der Industrieländer für billigsten Ramsch bis zu teuren Luxusprodukten und freut damit Kuponschneider).

Die mitgelieferte Tasche ist kongenial - die Hülle ist intakt, außen und innen. Nimmt man sie in die Hand, fühlt man seltsame kleine Teilchen - die eigentliche Schale ist zu Krümelchen zerfallen. Klar, daß es kaum möglich ist, die Hülle an einer Naht aufzutrennen, daß wenigstens diese Krümel entfernt werden können, ohne die Tasche zu zerschneiden..













Grüße, Laufboden

Zuletzt bearbeitet am 30.11.17 19:20

Datei-Anhänge
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30.11.17 19:47
Sammelott 

BZF-Master

30.11.17 19:47
Sammelott 

BZF-Master

Re: Minolta Dynax 4 mit AF28-100

N'abend Laufboden,
ist ja nun auch nicht so daß nur Minolta Kameragehäuse aus Plastik fertigte oder fertigen ließ
Wobei all diese Dynaxe die in silber daher kommen wirklich billig wirken-deshalb hab ich auch nur schwarze
Technisch sind die aber eigentlich auf der Höhe ihrer Zeit.

Für mich auch immer interessant da die Optiken auch bei der Sony Alpha verwendet werden können.

問候-OTTI

01.12.17 15:03
Laufboden 

BZF-Master

01.12.17 15:03
Laufboden 

BZF-Master

Re: Minolta Dynax 4 mit AF28-100

Hallo Sammelott,

Sammelott:
N'abend Laufboden,
ist ja nun auch nicht so daß nur Minolta Kameragehäuse aus Plastik fertigte oder fertigen ließ
Wobei all diese Dynaxe die in silber daher kommen wirklich billig wirken-deshalb hab ich auch nur schwarze
Technisch sind die aber eigentlich auf der Höhe ihrer Zeit.

Für mich auch immer interessant da die Optiken auch bei der Sony Alpha verwendet werden können.

問候-OTTI
Nun, im Prinzip habe ich nichts gegen Kunststoffgehäuse - Kunststoffe gibt es viele, die meisten sind sehr ordentlich.
Die der Dynaxe wirken aber wie Plaste und Elaste aus Schkopau in Hinterchina

Bei den Objektiven ist diese Billigbauweise noch deutlich bedenklicher.
Dabei ist das Gehäuse eigentlich das Unempfindlichste. Das Äußere spiegelt aber das Innenleben wider.

Das Set-Standard-Zoom u.a. der Canon 400, Canon Zoom Lens EF-S 18-55 II, wirkt ganz erheblich stabiler.
Es ist mir vor Jahren aus der Hand gerutscht und ca. 40 cm tief in den Schnee gefallen.
Äußerlich ist es völlig unbeschädigt - das Gehäuse hat nicht den allerkleinsten Kratzer, die Entfernungsautomatik ist defekt - wohl Kabelbruch - und die Optik ist dezentriert - bis Blende 7.1 halbseitig unscharf.
Das Kabel ließe sich noch mit Mühe selbst austauschen, die Optik zu richten wäre Glückssache. Reparatur in einer Werkstatt viel teurer als ein neues.
Kaum teurer als ein neues Kabel schwimmen aber genügend fast ungebrauchte Nachfolgemodelle mit Stabilisator in der Bucht herum ...

Klassische Objektive hätten bei obigem Stoß aufs Gehäuse in aller Regel keinen Mucks gemacht.
Einige meiner Sammlerobjektive hatten deutliche Beulen, meist am vorderen Ring.
Bei einem war ein 1.4 mm dicker Messingring um über 3mm eingebeult, das war ein kräftiger Stoß - die Optik hat er nicht beeindruckt.
Der Ring war sogar noch abschraubbar. Während des Ausbeulens ist mein Schraubstock zerbrochen. Für vollständiges Ausbeulen war der Kraftaufwand noch zu klein.

Ein 210er Symmar hatte ich billig bekommen, es zeigte bei offener Blende eine gewisse Unschärfe.
Ich zerlegte es, streichelte das Gehäuse ein wenig, schraubte alles wieder zusammen - das war's, alles o.k.
Es reichte, die Spannungen aus dem Glas des Vorderglieds zu nehmen.

Die heutige Alternative ist jeweils ein neues Objektiv.

Heutige Billigobjektive zeichnen sich dadurch aus, daß u.a.(!) Linsen eingeklebt statt geschraubt sind. Versagen der Klebung und Justierung sind nicht vorgesehen.
Daß dann selbst das Bajonett auf Plaste ist, ist eher unwichtig - die Lebensdauer ist durch anderes stärker begrenzt.

Doch die allerbeste Metallfassung nützt heute nicht viel mehr als eine gute Kunststofffassung.
Mit Ausnahme, daß erstere durch Verbeulung die Wirkung des Stoßes auf die Optik z.T. entscheidend abmildert.
Eine zudem außerdem noch leichte Kunststofffassung kann das nicht, sie kann brechen oder nicht, der Stoß überträgt sich praktisch ungedämpft auf die Optik.
Mein Canon-Lupenobjektiv bekam ich ebenfalls als Sturzschaden. Einstellung sehr schwergängig, Optik o.k.. Canon: "wirtschaftlicher Totalschaden. Schaden übersteigt deutlich den Zeitwert", ausführlicher Bericht über zu ersetzende Teile - i.w. Ringe - und Reparaturkosten folgte. Der größte Teil der Schwergängigkeit war durch Heimwerkermittel behebbar, der Rest spielt für mich meist keine Rolle.

Grüße, Laufboden

Zuletzt bearbeitet am 01.12.17 15:08

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